DRK Presseinformationen https://www.drk-sl-fl.de de DRK Wed, 15 Sep 2021 21:30:49 +0200 Wed, 15 Sep 2021 21:30:49 +0200 TYPO3 EXT:news news-231 Tue, 31 Aug 2021 08:37:38 +0200 „007" gibt die Schlüssel ab https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/007-gibt-die-schluessel-ab.html Gerhard Mees, unter Kollegen besser bekannt unter seiner Fahrernummer „007“, verabschiedet sich nach über 42 Jahren beim DRK-Rettungsdienst Schleswig-Flensburg in den Ruhestand. Anfangs ist der 65-Jährige Rettungswagen gefahren, zuletzt saß er am Steuer des Notarzteinsatzfahrzeuges.

An seinen ersten Arbeitstag am 2. Januar 1979 erinnert sich Mees gut: „Das war mitten in der Schneekatastrophe und ich gab Bescheid, dass ich in Schuby eingeschneit bin und nicht kommen kann.“ Nach der dringlichen Bitte, sich doch noch auf den Weg zu machen, lief er dann über die Bundesstraße nach Schleswig. „Es war ein herrlicher Tag bei minus 20 Grad“, erzählt er. Der Einsatz hatte für den Rettungshelfer und späteren Rettungsassistenten etwas Gutes. „Ich war sofort Teil der Truppe.“

Das Beste an der Arbeit in der Rettungswache Schleswig sei, „dass man nie weiß, was passiert“, sagt er. Mal habe er in der zwölfstündigen Schicht kaum einen Einsatz gehabt, mal sei er bis Lübeck gefahren. „Früher war oft nichts los“, sagt er – das sei heute anders. Die Bevölkerung werde älter, aber auch das veränderte Anspruchsdenken führe zu mehr Fahrten, meint er.

Auch die Arbeit selbst habe sich geändert, erzählt er: „Anfangs waren wir quasi ein Transportdienst.“ Inzwischen seien die Fahrzeuge bis oben vollgepackt mit Medikamenten und hätten ein EKG an Bord. Bei Einsätzen hat er sich vor Ort um Organisation sowie Logistik gekümmert. „Mich bringt so schnell nichts aus der Ruhe und ich tue, was ich kann“, sagt er und ergänzt: „Ich hatte nie das Gefühl, psychisch an meine Grenze zu kommen.

Über die Jahre war Gerhard Mees Desinfektor, Lehrrettungsassistent, Organisationsleiter und stellvertretender Wachleiter. Zudem war er im Betriebsrat aktiv. Nun freue er sich auf Ruhe und Zeit für spontane Urlaube. Dass er pünktlich zum Umzug in die neue Wache im Interkommunalen Gewerbegebiet Schleswig-Schuby in Rente geht, komme ihm durchaus entgegen, meint er: „Ich bin von Berend immer mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und der Weg nach Schuby ist echt kompliziert.“

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news-230 Thu, 26 Aug 2021 11:16:01 +0200 Beovelo spendet an DRK-Kitas https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/beovelo-spendet-fuer-drk-kitas.html Ein Dutzend Laufräder, Tretroller und Dreiräder der Marke „PUKY“ spendet die Firma Beovelo Fahrradleasing an die Kindertagesstätten des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg e.V. Die Spielgeräte überreicht Inhaber Marius Lang an die stellvertretende Geschäftsführerin Jutta Carstens (links) sowie Katharina Kossorowski aus dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie.

Hintergrund der Spende ist ein Leasing-Vertrag, den der DRK-Kreisverband mit Beovelo im Mai abgeschlossen hat. Dadurch haben die Angestellten die Möglichkeit, im Rahmen einer Gehaltsumwandlung bis zu zwei neue Fahrräder oder E-Bikes nach Wunsch zu leasen und nach drei Jahren günstig zu übernehmen. Hinzu kommt ein umfangreiches Versicherungspaket. Bereits über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen das Angebot.

„Die Pandemie hat den Trend zum Radfahren noch einmal verstärkt“, sagt Jutta Carstens, die sich über die hohe Nachfrage freut: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind happy, wir sind happy und heute machen wir die Kinder happy“. Die Zusammenarbeit mit dem DRK klappe so gut, „dass wir nun auch den Kindern etwas Gutes tun wollen“, sagt Marius Lang. Über diese Geste „freuen wir uns sehr“, betont die stellvertretende Geschäftsführerin. Die Verteilung der Spielgeräte an die DRK-Kitas übernimmt Katharina Kossorowski.

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news-228 Mon, 09 Aug 2021 13:11:00 +0200 DRK Erfde hilft im Testzentrum https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-erfde-hilft-im-testzentrum.html Seit Mitte Juni hilft der DRK-Ortsverein Erfde bei den Corona-Schnelltestungen, die in der Stapelholmschule kostenlos angeboten werden. Das Testzentrum, das von mehreren Vereinen betrieben wird, ist derzeit mittwochs und freitags jeweils von 16 bis 18.30 Uhr geöffnet.

„Zunächst haben wir mit vier DRK-Mitgliedern angefangen, inzwischen sind wir sieben“, erzählt die erste Vorsitzende Elsbeth Zimmermann, die auch selbst im Testzentrum tätig ist. Derzeit ist sie eine der wenigen Ehrenamtler vor Ort, die die Abstriche aus der Nase vornehmen darf. „Voraussetzung dafür ist eine medizinische Ausbildung oder die Einweisung“, erklärt sie und ergänzt: „Ich wurde früh geschult, da ich schon im Pflegezentrum gearbeitet habe.“

Dieses Hindernis soll potentielle Helferinnen und Helfer nicht abschrecken, denn weitere Schulungen seien bereits in Planung, erklärt die Vorsitzende, die sich die Arbeit an diesem Tag mit zwei weiteren Helferinnen teilt.

Erster Schritt ist dabei der Aufbau, der bereits eine halbe Stunde vor der Öffnung des Testzentrums beginnt. Kabel müssen verlegt, der Laptop ans WLAN angeschlossen und Testkits vorbereitet werden. Spätestens um 15.30 Uhr stehen dann die ersten Testwilligen vor der Tür der Aula – oft schon etwas eher. „Freitags ist für gewöhnlich mehr los als mittwochs“, sagt Elsbeth Zimmermann.

Bevor das Trio mit den Testungen beginnt, testen sie sich zunächst selbst auf Corona, um ganz sicher zu gehen. Alle Ergebnisse sind negativ, das Testzentrum kann öffnen. Parallel wird eine neue Helferin eingewiesen, die demnächst auch bei den Testungen helfen möchte. Die einzelnen Arbeitsschritte sowie die genutzte Software werden erklärt, ehe sich die erste Kundin an der Anmeldung einfindet.

Dort nimmt an diesem Tag Alke Sohrt die Daten der zu Testenden auf. Danach erfolgt an der nächsten Station bei Elsbeth Zimmermann der Test selbst. Die Diagnostik im provisorischen „Labor“ übernimmt Anke Thiessen-Rahn, die über die Stoppuhren wacht. Das Testergebnis wird ausgedruckt oder ist über die App einsehbar.

Die weitere Planung und Organisation des Testzentrums übernimmt die DLRG Kropp. „Von dort erhalten wir Material von den Kitteln bis zu den Testkits“, erzählt Elsbeth Zimmermann von der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit im Amt Kropp-Stapelholm. Das eingenommene Geld wiederum werde an alle beteiligten Vereine verteilt, ergänzt die DRK-Vorsitzende aus Erfde.

„Das Testzentrum wird ganz gut angenommen“, lautet ihr Urteil – in der Woche würden sie rund 100 Testungen vornehmen. „An einem Freitag können es schon mal über 60 sein“, erzählt sie. Das Testen biete man der Bevölkerung gern an, betont Elsbeth Zimmermann. Am meisten Spaß mache es ihr, wenn zehn Leute vor der Tür stünden und getestet werden wollten, berichtet sie – dann gelte es, schnell zu handeln.

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news-227 Mon, 02 Aug 2021 09:26:00 +0200 Neue Auszubildende in Schleswig https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/neue-auszubildende.html In dieser Woche können wir zwei neue Auszubildende in unserem Schleswiger DRK-Verwaltungszentrum begrüßen: Emma Andresen befindet sich bereits in ihrem dritten Lehrjahr zur Kauffrau für Büromanagement und wird ihre Ausbildung bei uns beenden. „Der erste Tag war sehr entspannt", sagt die 18-Jährige aus Fahrdorf und ergänzt: „Ich bin allen vorgestellt worden und fühle mich gut aufgenommen."

Magnus Warmer wiederum wird in unserer EDV-Abteilung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ausgebildet. Zuvor hatte der 24-Jährige ein Studium der Informatik begonnen, „aber ich habe festgestellt, dass ich lieber eine Ausbildung machen möchte". Beim DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. sei er auf der Suche nach einem Arbeitsplatz mit viel Abwechslung fündig geworden und extra aus der Nähe von Bad Bramstedt in den Norden Schleswig-Holsteins gezogen. Sein erster Arbeitstag sei „anstrengend und überwältigend, aber auch sehr, sehr gut" gewesen, erzählt er.

Wir freuen uns über die Verstärkung für unser Team und wünschen den beiden viel Spaß sowie Erfolg in ihrer Ausbildung!

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news-226 Tue, 20 Jul 2021 10:09:00 +0200 Hilfe für die Hochwassergebiete https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/hilfe-fuer-die-hochwassergebiete.html Mehr als 3500 Helferinnen und Helfer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) sind in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. „Die Lage bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.

„Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer sind pausenlos im Einsatz, um Menschen aus Wohnungen, Pflegeheimen und KIiniken zu evakuieren und sie anschließend zu versorgen. Viele gefährden sich dabei selbst. Für diesen unermüdlichen Einsatz gilt ihnen mein Dank und allergrößter Respekt. Wir stellen uns nach Lage der Dinge darauf ein, dass die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten auf Tage und Wochen hinaus auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren“, so DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

Sachspenden werden zentral nicht entgegengenommen. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können:
Spendenkonto des DRK e.V.
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser
Weitere Informationen finden Sie unter www.drk.de/hochwasser
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news-224 Thu, 01 Jul 2021 18:49:35 +0200 Zweiter Rettungswagen in Stapel https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/zweiter-rettungswagen-in-stapel-geht-in-betrieb.html Heute hat der DRK-Rettungsdienst Schleswig-Flensburg im Auftrage des Kreises Schleswig-Flensburg einen zweiten Rettungswagen in der Rettungswache Stapel in Betrieb genommen. Die Aufstockung wurde notwendig, da die Anzahl der so genannten Duplizitätseinsätze – also zwei Einsätze zur gleichen Zeit –  im Versorgungsbereich der Rettungswache Stapel zugenommen haben. Ein unabhängiger Gutachter hat diese Zahlen ermittelt und den gesamten Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg überplant.

„Im Zuge der Überplanung ergab sich eine Verschiebung von Rettungsmittelwochenstunden", erklärt Lars Christophersen, Bereichsleiter des DRK-Rettungsdienstes. Man habe den Auftrag erhalten, den zweiten Rettungswagen in Stapel zu besetzen, gebe aber gleichzeitig den Rettungswagen in Sörup zurück in die Hände des Kreises, sagt er und ergänzt: „Wir sind sehr froh, hier in der Gemeinde Stapel die verlässliche Besetzung der beiden Rettungswagen sicherstellen zu dürfen.“

Zeitgleich wurde das Personal von zehn auf achtzehn Notfall- und Rettungssanitäter aufgestockt. Für den Übergang stellt die Freiwillige Feuerwehr Stapel einen Stellplatz in ihrer Fahrzeughalle zur Verfügung und rückt auch in den angeschlossenen Räumlichkeiten mit dem Rettungsdienst zusammen. Zeitnah ist ein Anbau an die Wache vorgesehen, in dem der Rettungswagen untergebracht werden soll.

Die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Freiwilliger Feuerwehr und Gemeinde sei immer gut gewesen, betont Stapels Bürgermeister Rainer Rahn. Dem stimmt Wehrführer Michael Krzewinsky zu: „Wir sind schon etliche Einsätze gemeinsam gefahren und freuen uns sehr über die Stationierung des zweiten Rettungswagens."

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news-225 Fri, 25 Jun 2021 10:50:00 +0200 Doppelter Abschied in den Ruhestand https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/doppelter-abschied-in-den-ruhestand.html Binnen wenigen Tagen hat der DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg gleich zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand verabschiedet. Den Anfang machte Brigitte Geißler, die als Referentin für Sozialarbeit 26 Jahre lang Ansprechpartnerin für die DRK-Kitas gewesen ist.
„Sie haben sich mit Leidenschaft und Lust dafür eingesetzt, dass sich Menschen weiterentwickeln“, sagte Karsten Stühmer, frisch gewählter Präsident des Kreisverbands. Als „Neuer“ habe er mit Brigitte Geißler die Kita-Gemeinden bereist. Die Erfahrung sei „sehr spannend“ gewesen, sagte er und dankte ihr herzlich für ihre Arbeit.
Nicht mehr arbeiten zu müssen und dafür auch noch Geld kriegen – „ich finde, das ist ein guter Deal“, sagte Kollegin Andrea Stade. Im Ruhestand könne sie nun die neu gewonnene Freizeit für Erholung, den Besuch von Konzerten und Ausstellungen oder anderen kulturellen Veranstaltungen nutzen, fuhr sie fort und wünschte alles Gute.
Es fühle sich gut an, dass sie die Arbeit an ihre Nachfolgerin abgeben könne, so Brigitte Geißler. Allerdings sei der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt „aufregend", sagte sie.

Dies bekam auch Ingeborg Gutzmer-Kahle zu spüren, die nach 23 Jahren als Leiterin der DRK-Kindertagesstätte Sterup in Rente geht. Sie werde die Zeit mit Eltern und Kindern, das gemeinsame Singen und Miterleben erster Schritte und Worte vermissen , meinte die 64-Jährige und betonte: „Die Kita war nie meine Arbeit, sondern mein zweites Zuhause.“
„Das letzte Jahr wollte ich besonders intensiv erleben, doch Corona nahm mir dieses Vergnügen“, bedauerte sie und sprach im gleichen Atemzug ihrem Team großen Dank dafür aus, „dass ihr so gut durchgehalten habt.“ Eltern, Gemeinde und Träger dankte sie für das Vertrauen. Zum Abschied verteilte sie Sonnenblumen, Spielzeug und Holztiere, die den neuen Zaun verschönern werden.
Ingeborg Gutzmer-Kahle war 1992 von Köln in den Norden gezogen und zunächst als Kinderpflegerin beim DRK tätig. Nebenberuflich bildete sie sich zur Erzieherin fort und wurde 1997 Kita-Leitung in Sterup – eine Rolle, „die Du mit viel Freude, Flexibilität und Kreativität gefüllt hast“, so Brigitte Geißler. Die Kita trage ihre Handschrift, meinte Karsten Stühmer und bedankte sich für die geleistete Arbeit: „Sie sind eine Institution in Sterup.“
Künftig möchte Ingeborg Gutzmer-Kahle aktiver im DRK-Ortsverein Sterup werden, dem sie vorsitzt. Zudem freue sie sich über mehr Zeit für Familie und Garten.

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news-223 Mon, 14 Jun 2021 14:08:00 +0200 Karsten Stühmer ist neuer Präsident des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/karsten-stuehmer-ist-erster-praesident-des-drk-kreisverbands.html Auf der Kreisversammlung in Silberstedt haben 53 Delegierte der Ortsvereine Karsten Stühmer zum ersten Präsidenten des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg e.V. gewählt. Damit steht er dem ehrenamtlichen Präsidium vor, das durch die zuvor verabschiedete neue Satzung als Ersatz für den bisherigen Vorstand geschaffen wurde und als Kontrollgremium für den künftigen hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand fungiert.

Im Geschäftsbericht für das Jahr 2020 ging der scheidende Vorstandsvorsitzende Harald Krabbenhöft insbesondere auf die Corona-Pandemie ein. „Wir können dankbar feststellen, dass haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Großartiges geleistet haben, um Menschen in Not zu helfen“, sagte er. Ein Beispiel war die personelle Unterstützung von Impfzentren und mobilen Impfteams. „Das DRK nimmt auch im Kreis Schleswig-Flensburg als nationale Hilfsgesellschaft eine Sonderstellung ein“, betonte er.

Die 55 Ortsvereine seien allerdings gezwungen gewesen, viele Aktivitäten einzustellen, bedauerte Krabbenhöft. „Wir hoffen, dass die Mitgliederzahlen dadurch nicht weiter sinken“, sagte er. Zudem wünsche er sich, dass die Angebote vor Ort bald wieder stattfinden könnten und von den Menschen angenommen würden.

Der Kreisverband unterhält 13 Kindertagesstätten, den DRK-Rettungsdienst, 89 Rentnerwohnungen in Glücksburg, eine Sozialstation in Stapelholm sowie zwei Pflegezentren in Fahrdorf und Glücksburg. Über eine gemeinnützige Tochtergesellschaft kommen drei weitere Pflegezentren hinzu. Nachdem in der Pflege zeitweise viele Leiharbeiter eingesetzt werden mussten, konnten verstärkt eigene Mitarbeiter eingestellt werden, was zu einem positiven Jahresergebnis beigetragen habe, so Harald Krabbenhöft.

Im Ausbildungs- und Verwaltungszentrums in Schleswig werden seit Oktober 2020 Räume für Aus- und Fortbildungen an die DRK-Rettungsdienstschule vermietet. Dies hat zu Überlegungen geführt, in einem Erweiterungsbau Mitarbeiter für den Rettungsdienst und die Pflege auszubilden. „Verhandlungen über eine Finanzierbarkeit laufen auf Hochtouren“, berichtete er. Zu den weiteren Planungen für 2021 gehört der Bau einer Kita in Mittelangeln.

Darüber hinaus sprach Harald Krabbenhöft über das plötzliche Ausscheiden des Kreisgeschäftsführers Kai Schmidt im Frühjahr, das der gesamte Vorstand bedaure aber zu respektieren habe. Für den Betrieb des DRK-Kreisverbands ist derzeit eine Führungsgruppe verantwortlich, zu der die stellvertretende Kreisgschäftsführerin Jutta Carstens, Harald Krabbenhöft, Karsten Stühmer sowie Frauke Reese gehören.

Die Beschäftigten hätten die Bereitschaft gezeigt, „uns bei der Bewältigung dieser für alle sehr schweren Situation zu unterstützen“, sagte er und drückte seinen Dank aus. Gemeinsam habe man neue Projekte angestoßen, darunter das Angebot eines E-Bike-Leasings, das bereits knapp 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angenommen hätten. Auch die wirtschaftlichen Zahlen für das laufende Jahr seien positiv zu bewerten, sagte er und ergänzte: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Harald Krabbenhöft wird dem DRK-Kreisverband erhalten bleiben. Neben Frauke Reese wurde er zum Stellvertreter von Karsten Stühmer gewählt. Mit 31 zu elf Stimmen setzte er sich gegen Christian Fricke vom DRK-Ortsverein Schleswig durch. Ebenfalls für vier Jahre ins Präsidium gewählt wurden als Beisitzer die Kreisverbandsärztin Dr. Sabine Kraas sowie aus den Ortsvereinen Johannes Godbersen, Edda Hoffmann, Bianca Schmädecker, Michaela Kaiser und Marga Thomsen.

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news-222 Mon, 31 May 2021 10:39:31 +0200 DRK-Kinderhilfsfonds spendet Schulranzen https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-kinderhilfsfonds-spendet-schulranzen.html Nach der Premiere im vergangenen Jahr haben der Hofladen „Landfein“ aus Boren und der DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. erneut eine gemeinsame Spendenaktion umgesetzt: 15 Kinder aus acht DRK-Kitas im Kreis bekommen für ihre anstehende Einschulung einen neuen Schulranzen im Wert von rund 250 Euro geschenkt. Die Kosten übernimmt der DRK-Kinderhilfsfonds.

„Es gibt viele Eltern, die sich einen Ranzen nicht leisten können“, meint Katia Nickel vom Hofladen. Mitinhaberin Sandra Blenckner ergänzt, dass viele betroffene Familien aus anderen Finanztöpfen nicht bedacht würden, „daher möchten wir ihnen eine Hand im Rücken sein und sie etwas anschieben“. Die Kita-Leitungen würden gut wissen, wer Bedarf habe, erklärt Andrea Stade vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des DRK-Kreisverbands: „Immerhin kennen sie die Kinder mindestens drei Jahre lang.“

Die sieben Mädchen und acht Jungen konnten sich ihren Ranzen anhand von Fotos aussuchen. „Wir haben eine Auswahl getroffen und dabei Ranzen angeboten, bei denen wir wissen, dass sie auf die allermeisten Kinderrücken passen“, so Blenckner. Denn es sei ihnen ein Anliegen, „dass er ordentlich und gut sitzt“. Die Kinder hätten eine erste und zweite Wahl gehabt, sagt Andrea Stade. Sie freue sich, dass jeder seinen Wunschranzen bekommen habe und dankt den Ladeninhaberinnen auch im Namen der Kita-Leitungen für das unkomplizierte Verfahren.

„Wir finden für jedes Kind den passenden Ranzen“, betont Katia Nickel. Beliebte Motive seien derzeit Fußball und gefährliche Tiere bei Jungen sowie Pferde und die Farbe Rosa bei Mädchen, erzählt sie. Die Ranzen sind CO2-neutral produziert und ungefähr so schwer wie ein Liter Milch. Hinzu kommen jeweils Brotdose, Turnbeutel, eine mit Markenstiften gefüllte Federtasche sowie austauschbare Motive zum Aufkleben.

Während einer Pandemie läuft die Suche nach dem passenden Ranzen anders als sonst. „Normalerweise haben wir von Januar bis März Ranzenpartys. Das gab es dieses Jahr gar nicht“, erzählt Katia Nickel. Als Alternative haben sie ein 60 Quadratmeter großes Zelt vor ihren Laden gestellt, wo die Schulranzen präsentiert werden. „Mit einem Termin haben wir die Beratung für unsere Kunden vor Ort gemacht“, erzählt Sandra Blenckner. Man sehe es den Kindern an, wenn sie ihren Ranzen gefunden hätten, meint sie: „Dann geht in ihrem Gesicht ein Licht an.“

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news-219 Sun, 09 May 2021 14:56:00 +0200 DRK-Einsatz bei Bombenentschärfung https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-einsatz-bei-bombenentschaerfung.html „Achtung, Achtung! Hier spricht die Polizei. Aufgrund der Entfernung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist die Evakuierung sämtlicher Personen aus diesem Gebiet erforderlich. Bitte verlassen Sie das Gebiet umgehend.“ Am 8. Mai 2021 und damit genau 76 Jahre nach der deutschen Kapitulation wurde in Flensburg ein Blindgänger entschärft. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden 16.500 Menschen aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen – so viele wie schon lange nicht mehr in Schleswig-Holstein.

Die 250 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe war am 19. Mai 1943 während eines Tagesangriffs auf die Nordstadt abgeworfen worden. Ziel war die U-Boot-Werft der damaligen Schiffbaugesellschaft. 83 Menschen verloren ihr Leben, mehr als 1500 wurden obdachlos. Dass der Blindgänger in mehreren Metern Tiefe auf dem Sportplatz des TSB Flensburg an der Eckener Straße gefunden wurde, ist dem Team um Luftbildauswerterin Jessica Holzhay zu verdanken.

Zwei Tage vor der Bombenentschärfung bat die Stadt Flensburg den Rettungsdienst des Kreises Schleswig-Flensburg und damit sowohl die Anstalt öffentlichen Rechts wie auch das Deutsche Rote Kreuz um Hilfe bei der Evakuierung. Darüber hinaus klärte DRK-Kreisbereitschaftsleiter Carsten Soll mit der Katastrophenschutzbehörde des Kreises, dass auch Fahrzeuge des Katastrophenschutzes eingesetzt werden konnten.

In Abstimmung mit DRK-Rettungsdienstleiter Lars Christophersen wurde vereinbart, dass diefünf  Ehrenamtler der Betreuungseinheit der DRK-Bereitschaft Kappeln einedie  einfache Verpflegung der Einsatzkräfte übernehmen sollten. Insgesamt hätten sich 44 Helferinnen und Helfer vom DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg bei der Evakuierung beteiligt, erzählte er.

Am 8. Mai fuhren die Fahrzeuge des RettungsdienstesDRK- Schleswig-Flensburg sowie der DRK-Bereitschaften gemeinsam nach Flensburg, wo sie auf dem Parkplatz der Gemeinschaftsschule ihren Bereitstellungsraum einrichteten. Dort standen über 20 Rettungs- und Krankentransportwagen bereit, um die Evakuierung zu unterstützen. „Unsere Aufgabe war es, hilfsbedürftige Menschen von ihrem Zuhause in eine der sechs Notunterkünfte und wieder zurück zu transportieren“, erklärte Lars Christophersen.

60 dieser Krankentransporte waren bei der Rettungsleitstelle angemeldet worden. Eine der Betroffenen war die 79-jährige Frau Simonsen, die mit ihrem Hund in die Notunterkunft in der Fördehalle gebracht wurde. Dort gab es die Möglichkeit, Haustiere unterzubringen. Im Laufe des Tages wurden sieben Katzen und fünf Hunde gezählt.

Obwohl die Evakuierung offiziell erst um 9.30 Uhr begann, konnten bereits ab 8 Uhr die ersten Menschen an den Notunterkünften in Schulen und Hallen begrüßt werden. Dort wurden die Bürger registriert, über die Corona-Regeln informiert und mit dem Hygieneplan vertraut gemacht. Um 11.30 Uhr mussten alle Betroffenen das Evakuierungsgebiet verlassen haben. Da in mehreren Wohnungen noch Menschen vermutet wurden, musste die Polizei Türen aufbrechen und die Bombenentschärfung verzögerte sich um mehr als eine Stunde.

Der Beginn um 15.16 Uhr war dank einer roten Leuchtrakete am Flensburger Himmel deutlich zu sehen und hören. Während des Einsatzes unterstanden die DRK-Einheiten dem Organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes Schleswig-Flensburg, um einen reibungslosen Ablauf vor Ort zu gewährleisten. Insgesamt waren über 500 haupt- sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Hilfsorganisationen, Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

Die Meldung von der erfolgreichen Bombenentschärfung war um 16.45 Uhr wieder am Himmel zu sehen: Es leuchtete Grün. Während die Flensburger in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, wurde die Bombe für den Abtransport nach Munster in der Lüneburger Heide vorbereitet. Dort wird sie von einer Spezialfirma zerlegt.

„Haupt- und Ehrenamt haben gut zusammengearbeitet“, zog Lars Christophersen ein positives Fazit. Auch die Stadt Flensburg habe in der Nachbesprechung mitgeteilt, „dass es gut gelaufen ist“. Die Helfer hätten eine hohe Disziplin an den Tag gelegt und gezeigt, „dass das Rote Kreuz da ist, wenn man es braucht“, betonte er.

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news-218 Sat, 08 May 2021 10:47:54 +0200 DRK e.V. feiert 100. Geburtstag https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-ev-feiert-100-geburtstag.html Der DRK e.V. feiert heute seinen 100. Geburtstag mit einem digitalen Festakt, der unter www.drk.de/100jahredrk angeschaut werden kann. Der Deutsche Rote Kreuz e.V. – Dachverband der 19 DRK-Landesverbände und den DRK-Schwesternschaften – feiert am heutigen Rotkreuztag seinen 100. Geburtstag. Am 25. Januar 1921 hatten sich die damaligen Rotkreuzlandesvereine im Alten Rathaus von Bamberg zu einem Dachverband zusammengeschlossen. Der rechtsfähige Verein hat seinen Sitz heute in Berlin. Die Selbständigkeit der Landesvereine blieb weitgehend erhalten.

Das Rote Deutsche Kreuz selbst ist wesentlich älter: 1863 wurde der erste deutsche Rotkreuzverein in Württemberg gegründet. 1883 kam die Wasserwacht hinzu, in den 1880er die Sanitätskolonnen als Vorläufer der heutigen Bereitschaften, 1920 die Bergwacht sowie 1925 das Jugendrotkreuz. Das DRK zählt knapp drei Millionen Fördermitglieder, 180.000 hauptamtlich Beschäftigte sowie über 443.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

„Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Ehrenamtlichen in den vergangenen 15 Jahren sogar gestiegen ist“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das Ehrenamt habe von Anfang an eine sehr große Rolle gespielt und werde auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, „wenn es darum geht, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland zu stärken“, betont sie.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens wandte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an die DRK-Präsidentin: Ich möchte Ihnen stellvertretend für die Hunderttausenden von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern des DRK herzlich gratulieren.“ In seinem Schreiben wirft er den Blick zurück auf die Gründung des Roten Kreuzes als Folge der Schlacht von Solferino Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Schrecken des Krieges und das furchtbare Leid der Verwundeten ließen „auch in Deutschland aus privaten, bürgerschaftlichen Initiativen die ersten Rotkreuzvereine entstehen“.

Nach dem Ersten Weltkrieg sei der Fokus auf die internationale humanitäre Idee des Friedens in den Fokus gerückt, so der Bundespräsident. „Das DRK hat sich seither zu einer bedeutenden Stütze bei der Verhütung, der Bekämpfung und der Linderung gesundheitlicher, wirtschaftlicher und sittlicher Not entwickelt“, so Steinmeier. Heute ist daraus ein nicht mehr wegzudenkendes Netzwerk der Hilfe und Unterstützung geworden, das in Deutschland und der Welt aktiv ist. Seine vielen Haupt- und Ehrenamtlichen leisten Unverzichtbares in der sozialen Daseinsvorsorge. Sie helfen im Katastrophenschutz, hierzulande wie global.

„Wie bedeutend das Deutsche Rote Kreuz ist, steht uns in diesen Monaten der Bekämpfung der Corona-Pandemie einmal neu klar vor Augen“, betont er. Ob ärztliche Notdienste, Pflege von älteren und gefährdeten Menschen; ob medizinische Versorgung von Erkrankten oder Aufbau und Betrieb von Impfzentren: Das auf weißem Grund stehende rote Kreuz sei ein Symbol der Hilfe, der Menschlichkeit und der Hoffnung.

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news-216 Tue, 04 May 2021 14:22:38 +0200 Informationen vom DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e.V. https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/informationen-des-drk-landesverbands.html news-212 Thu, 22 Apr 2021 11:19:13 +0200 Quarkbällchen für unsere Alltagshelden https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/quarkbaellchen-fuer-unsere-alltagshelden.html In diesen Tagen verteilen die Innungsbäcker in Schleswig-Holstein rund 10.000 Quarkbällchen an Alltagshelden, die sich in der Pandemie besonders für ihre Mitmenschen engagieren. Sabrina und Dennis Fandrey von der Bäckerei und Konditorei Hansen in Langstedt beteiligen sich an dieser Aktion, um medizinischem Personal, Pflege- und Rettungskräften in ihrer Nachbarschaft Wertschätzung entgegenzubringen.

In den sozialen Medien hatte das Ehepaar darum gebeten, Alltagshelden aus der Region zu nennen, die in den Genuss der leckeren Überraschung kommen sollten. Aus den Vorschlägen suchten sie sich am Ende neben Freiwilligen Feuerwehren, Sozialstation, ambulanten Pflegediensten, Arztpraxen, und Seniorenheimen auch die DRK-Rettungswache in Eggebek aus.

Dort sind insgesamt 22 Mitarbeiter tätig, die den Menschen zwischen Viöl und Großsolt sowie Flensburg und Treia rund um die Uhr bei Notfällen zur Hilfe eilen. Die zwei Rettungsfahrzeuge rücken im Schnitt zu 2000 Fahrten im Jahr aus. Auch wenn die Rettungskräfte inzwischen geimpft seien, seien Einsätze während der Pandemie anstrengend, erzählt Gerd Wischnewski: „Wir müssen die Patienten nach Symptomen oder einer möglichen Corona-Erkrankung fragen und sehr vorsichtig im Umgang sein.“

Bei Gerd Wischnewski und seinen Kollegen Ralf Mielke, Malte Rinker sowie den angehenden Notfallsanitätern Jonas Ringeloth und Geeske Schrum war die Freude groß, als Sabrina und Dennis Fandrey die frischgebackenen Quarkbällchen ablieferten und sich für ihr Engagement bedankten. „Es ist schön, den Alltagshelden etwas Gutes tun zu können“, war sich das Ehepaar einig, das vor anderthalb Jahren die Bäckerei und Konditorei Hansen übernommen hat und derzeit auf der Suche nach Auszubildenden zum Bäcker sowie Verkäufer ist.

Das Rettungspersonal ließ sich das Gebäck im Sonnenschein vor der Rettungswache schmecken. Und kaum war ihre Kaffeepause vorbei, ging es schon zum nächsten Einsatz.

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news-220 Sat, 10 Apr 2021 15:00:00 +0200 Ausbildung in der Pandemie https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/ausbildung-in-der-pandemie.html Jette Mundt aus Flensburg ist 23 Jahre alt und absolviert im DRK-Pflegezentrum Satrup eine dreijährige Ausbildung zur Altenpflegerin und ist dann: Pflegefachkraft. „Ich arbeite gern mit Menschen und möchte ihnen im Alltag helfen, so dass sie trotz einer Pflegebedürftigkeit nicht hilflos sind“, erklärt sie, warum sie sich für diesen Beruf entschieden hat. Hinzu komme, dass sie sich für den medizinischen Hintergrund interessiere, ergänzt sie.

Teil der Ausbildung sind theoretischer Unterricht, die Arbeit im Pflegezentrum sowie drei Praktika, die Jette Mundt in einer psychiatrischen Einrichtung, beim ambulanten Pflegedienst und im Krankenhaus gemacht hat. „Meine Aufgaben in der Pflege sind die Grundversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, das Verteilen von Essen sowie die soziale Betreuung“, erzählt sie. Zudem begleitet sie Arztvisiten, verabreicht Medikamente und hält Kontakt zu Angehörigen. „Mit jedem Ausbildungsjahr erweitert sich das Aufgabenspektrum“, sagt sie.

Derzeit befindet sich die junge Frau mitten in den Abschlussprüfungen. Das Examen der Altenpflegerin besteht aus einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung. Das praktische Examen hat sie bereits bewältigt: „Aufgrund der Corona-Pandemie musste ich die praktischen Prüfung an einer Puppe absolvieren“, erzählt sie. Diese habe sie gewaschen, und mit Kompressionsstrümpfen ausgestattet und angekleidet. „Und dabei musste ich mit der Puppe wie mit einem Menschen reden“, sagt sie und ergänzt: „Das hat sich wie ein Selbstgespräch angefühlt und war komisch.“

Auch die Phase vor den Prüfungen ist von Einschränkungen geprägt. „Wir konnten keine Lerngruppen bilden, daher haben eine Freundin und ich uns per Sprachnachrichten zu den Themen befragt“, erzählt Jette Mundt und ergänzt: „Das funktioniert gut.“ Darüber hinaus habe der Präsenzunterricht am Ökumenischen Bildungszentrum in Flensburg weiterhin stattgefunden, „da wir ja auch eine Abschlussklasse sind“, meint sie.

An ihrem Arbeitsplatz sind die Auswirkungen der Pandemie besonders spürbar. Zeitweise wurde für das Pflegezentrum ein Betretungsverbot ausgesprochen, hinzu kamen strenge Hygienevorschriften wie das Tragen einer Mund-Nasen-Maske. „Dadurch wird die Mimik stark eingeschränkt und das Zwischenmenschliche fehlt“, bedauert die junge Frau, denn gerade für demente Menschen sei es wichtig, Emotionen sehen zu können.

Parallel „habe ich immer Angst gehabt, das Coronavirus ins Haus zu tragen“, erzählt sie. Daher sei das zurückliegende Jahr sehr belastend gewesen, so Jette Mundt – für Kolleginnen und Kollegen, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angehörige. Umso größer ist die Freude, dass die Impfungen auch im DRK-Pflegezentrum in Satrup begonnen haben. „Ich bin schon geimpft“, sagt die Auszubildende.

Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung möchte Jette Mundt im Krankenhaus arbeiten und sich weiterbilden. Aber vielleicht werde es sie danach wieder zurück in die Altenpflege ziehen, meint sie. „Im Pflegezentrum gefällt mir, dass man Beziehungen zu Menschen aufbaut und sie bis an ihr Lebensende begleitet“, sagt sie – im Krankenhaus kämen dagegen spätestens nach drei Wochen neue Patientinnen und Patienten.

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news-214 Wed, 07 Apr 2021 11:47:00 +0200 Blumengrüße vom Ortskulturring https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/blumengruesse-vom-ortskulturring-fahrdorf.html Zur großen Freude der Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat der Ortskulturring Fahrdorf e.V. 80 liebevoll eingepackte Primeln an das örtliche DRK-Pflegezentrum gespendet. Die Frühlingsgrüße überreichten die erste Vorsitzende Renate Koch-Kätow und Kassenwart Reinhard Stahnke, die sich vor Ort über den Alltag im Pflegezentrum informierten. Schließlich gelten dort seit einem Jahr strenge Regeln, um Infektionen mit dem Coronavirus zu verhindern: Das Personal trägt Schutzkleidung, es gibt Kontaktbeschränkungen und Besuche sind nur nach negativem Corona-Test möglich.

Dennoch geht der Alltag für die 79 Männer und Frauen, die in dem DRK-Pflegezentrum leben, natürlich weiter. „Hier ist nach wie vor Leben drin“, sagt die 51-jährige Nicole Surkus, die seit anderthalb Jahren im Bereich Junges Wohnen in Fahrdorf lebt. Dank Einhaltung des Hygienekonzepts und Einteilung in Kohorten können die Bewohnerinnen und Bewohner nach wie vor Zeit miteinander verbringen. So sitzen sie nachmittags in gemütlicher Runde – und mit genügend Abstand – im Wintergarten, um zu schnacken. Die Stimmung ist gut, die Beziehung zu Heimleitung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eng. „Sie kümmern sich sehr um uns und gehen individuell auf Bedürfnisse ein“, so Nicole Surkus.

Der Alltag sei gut strukturiert, dennoch gebe es durch Corona natürlich Einschränkungen, meint Bewohner Dirk Sörensen (60), der seit acht Jahren im DRK-Pflegezentrum lebt. „Früher haben wir fast jeden Sonntag Ausflüge gemacht. Das ist momentan nicht möglich“, bedauert er. Doch der große Garten und die liebevolle Betreuung durch Pflegekräfte, Alltagsbegleiterinnen und -begleiter sowie das Team der Eingliederungshilfe sorgen für Abwechslung. Wenn es körperlich möglich ist, sind kleine Ausflüge zum Einkaufszentrum oder in die nähere Umgebung beliebt. Alternativ gibt es aber auch eine Einkaufshilfe sowie einen kleinen Kiosk im Haus, dessen Angebot erweitert wurde.

Gemäß der aktuellen Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus dürfen die Bewohnerinnen und Bewohner im DRK-Pflegezentrum besucht werden. Voraussetzung ist ein negatives Ergebnis beim Corona-Test, der kostenfrei vor Ort vorgenommen werden kann, oder der Nachweis über einen hinreichenden Impfschutz. Dank der Möglichkeit von Besuchen sowie den gemeinsamen Aktivitäten im Haus „haben wir glücklicherweise kaum Probleme mit coronabedingter Einsamkeit und Depression“, sagt Claudia Stickel, die das DRK-Pflegezentrum Fahrdorf leitet.

„Das Personal tut alles für uns, dafür bin ich wahnsinnig dankbar“, meint die 64-jährige Andrea Sonntag. So lasse sich die Situation gut aushalten, sagt sie und betont, dass sie die Maßnahmen, die eine Ausbreitung des Coronavirus verhindern sollen, befürworte. „Es nutzt nichts, da müssen wir jetzt durch“, sagt sie pragmatisch – und Dirk Sörensen sowie Nicole Surkus stimmen ohne zu zögern zu. Dabei würden ihr auch die Freundschaften mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern helfen, so die 66-jährige Thea Gaus. „Das Miteinander wird bei uns sehr groß geschrieben“, betont Nicole Surkus.

Und doch wünschten sie sich alle, „dass wir eine baldige Rückkehr in den Alltag vor Corona haben“, meint Thea Gaus. Daher ist die Freude umso größer, dass sie inzwischen die zweite Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten haben und der Rückkehr zur Normalität einen großen Schritt nähergekommen sind.

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news-210 Mon, 05 Apr 2021 10:52:00 +0200 DRK unterstützt Zirkusfamilie https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-unterstuetzt-zirkusfamilie.html Normalerweise tourt die Zirkusfamilie Lauenburger durch Norddeutschland. Doch während der Corona-Pandemie sind Tourneen nicht möglich, so dass ihr „Doppelcircus Granada & Of Fantasy" auf dem Gelände des früheren Butterwerks in Schleswig gestrandet ist.
Zwar muss der Zirkus keine Standgebühren zahlen, dennoch ist es eine Herausforderung, die laufenden Kosten wie Strom, Wasser oder die Versicherungen weiterhin zu bezahlen. „Derzeit leben wir von unseren Ersparnissen", erzählte Familienmitglied René Köllner. Hilfe vom Staat würden sie nicht erhalten, bedauerte er, dass der Zirkus durch alle Hilfsnetze falle. Dabei seien sie bisher nie auf staatliche Unterstützung angewiesen gewesen, betonte er.
Daher ist die Hilfe vom Deutschen Roten Kreuz sehr willkommen. Während der Ortsverein Schleswig 100 Euro bereitgestellt hat, gibt der DRK-Kinderhilfsfonds des Kreisverbands Schleswig-Flensburg weitere 150 Euro für materielle Spenden hinzu. „Mit dem Geld wurden Dinge des täglichen Lebens wie Windeln sowie Kinder- und Babykleidung besorgt", erzählte Christian Fricke, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schleswig. Ziel sei es, die Familie bei den laufenden Kosten zu unterstützen, betonte er, als er vor Ort die Spende überreichte.
Gleich drei kleine Kinder gehören zu der Familie: der acht Monate alt Lenny mit seinem zweijähriger Bruder Luis sowie ihr neun Monate alter Cousin Jacob. Dessen Mutter Alexandra Lauenburger, die im Sommer ihr zweites Kind erwartet, nahm die Spende vor ihrem Wohnwagen entgegen, der unweit der Schleidörfer Straße steht.
Auf dem weitläufigen Gelände warf Christian Fricke einen Blick hinter die Kulissen des Familienzirkus, zu dem über 40 Tiere gehören – darunter Hunde, Ziegen, Schweine, Alpakas, Pferde sowie drei Kamele. Die Tiere sind in mobilen Boxen in einer der großen Hallen untergebracht. Darüber hinaus bieten die Freiflächen zwischen den Gebäuden tagsüber Auslaufmöglichkeiten.
„In unserem Zirkus zeigen wir Akrobatik, kleinere Tierdressuren und Clownerie", erklärte René Köllner. Normalerweise würden sie auf einer festen Route durch Norddeutschland und insbesondere Schleswig-Holstein fahren, erzählt der. „Eigentlich hat mein Schwiegervater bis zum Jahr 2030 alle Touren fest durchgeplant", erzählte er. Dabei würden sie alle zwei Jahre eine andere Route nehmen.
Doch mit Ausbruch der Corona-Pandemie kam das abrupte Ende. „In unserem Zelt finden mehrere Hundert Menschen Platz, daher werden wir als Großveranstaltung eingestuft", sagte Köllner. Die Alternative, für weniger Menschen zu spielen, würde sich finanziell nicht lohnen, ergänzte er. Mittlerweile dauert die Zwangspause seit über einem Jahr an und die Familie hofft, dass sich die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie bald lockern und Zirkusauftritte wieder stattfinden können.

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news-209 Mon, 29 Mar 2021 22:56:28 +0200 Geschäftsführer verlässt DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/geschaeftsfuehrer-verlaesst-drk-kreisverband-schleswig-flensburg.html news-208 Wed, 03 Feb 2021 08:44:00 +0100 Dänisches Bettenlager spendet an DRK-Pflegezentrum Fahrdorf https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/daenisches-bettenlager-spendet-an-drk-pflegezentrum-fahrdorf.html Die Bewohnerinnen und Bewohner des DRK-Pflegezentrums in Fahrdorf können sich über eine besondere Spende freuen: Das Dänische Bettenlager in Schleswig, das derzeit coronabedingt die Türen geschlossen halten muss, hat gleich mehrere Einkaufswagen voller Dekorationsartikel, Haushaltswaren wie auch Fußball-Fanartikel an die Einrichtung gestiftet.

„Wir sind derzeit dabei, die Saison zu wechseln und bereinigen unser Sortiment", erklärte der Store Manager Torben Hansen den Hintergrund der Aktion. Da die übrig gebliebenen Artikel im Wert von geschätzt 1000 Euro noch neuwertig sind, sei ihm die Idee gekommen, diese zu spenden, fuhr er fort. Dabei war die Wahl auf das Fahrdorfer DRK-Pflegezentrum gefallen.

Über diese Geste freute sich nicht nur dessen Leiterin Claudia Stickel, sondern auch die beiden DRK-Mitarbeiter Marko Heidenreich und Andreas Voigtländer. Sie waren mit dem Lieferwagen vorgefahren, um die gespendete Ware abzuholen. Darunter waren etwa Kissenbezüge oder Bademäntel. Im Anschluss erfolgte noch ein zweiter Transport von gespendeten Artikeln des Dänischen Bettenlagers zu ihren neuen Besitzerinnen und Besitzern nach Fahrdorf.

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news-207 Mon, 04 Jan 2021 14:46:00 +0100 Impfzentrum Kropp nimmt Arbeit auf https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/impfzentrum-kropp-nimmt-arbeit-auf.html Diese Woche hat das Impfzentrum in Kropp den Betrieb aufgenommen und ist derzeit montags bis freitags von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Nach vorherige Terminvereinbarung werden Personen geimpft, Geimpft werden Personen, die über 80 Jahre alt sind oder zum pflegerischen und medizinischen Fachpersonal zählen. Neben der Anmeldung im Eingangsbereich gibt es ein Wartezimmer, zwei Impfräume und daran angeschlossen einen zweiten Wartebereich, in dem die geimpften Personen hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen beobachtet werden.

„Die Arbeit ist gut angelaufen“, erzählt Angelika Polzien, die die Impfaktion als eine von vier DRK-Mitarbeitern in der ersten Woche unterstützt hat. Zu ihren Aufgaben zählen die Anmischung des Impfstoffes, dessen Transport in die Impfräume sowie die Betreuung der Patienten mit Überprüfung der Unterlagen und Ergänzung des Impfpasses. „Wir sind eine gute Crew und helfen uns gegenseitig“, sagt sie.

Die Patienten seien dabei „total nett“, so Polzien. Auch die Zusammenarbeit mit den Bundeswehrsoldaten, Ärzten sowie Mitarbeitern des Kreises und des Amts Kropp-Stapelholm sei sehr gut, ergänzt sie. „Der Ablauf funktioniert reibungslos“, sagt Angelika Polzien und betont: „Wir haben alles an Material vorgefunden, was wir brauchen.“ Sie habe Spaß an der Arbeit, auch wenn sie dafür Maske und Schutzkittel tragen müsse: „Das ist alles kein Problem.“

Der Impfstoff, der jeden Tag angeliefert wird, lagert im Kühlschrank in der Küche. DRK-Mitarbeiterin Elisabeth Wehrmann mischt ihn vorsichtig drehend mit einer Kochsalzlösung und zieht die Mischung in Spritzen, die sie penibel mit Datum und Uhrzeit beschriftet. Den Umgang mit dem empfindlichen Impfstoff hat die examinierte Kinderkrankenschwester bei einer Einweisung gelernt. Darüber hinaus kontrolliert der zuständige Arzt jeden Tag das richtige Anmischen.

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news-206 Tue, 01 Dec 2020 11:59:00 +0100 Ein Dankeschön für Pflegekräfte in Satrup https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/ein-dankeschoen-fuer-pflegekraefte-in-satrup.html Ein Jahr in der Pandemie mit zusätzlichen Aufgaben für alle Pflegekräfte in den Pflegeheimen geht zu Ende. Neben der täglichen Pflege der Heimbewohner und Heimbewohnerinnen mussten sich die Pflegekräfte auch mit den vielen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie beschäftigen und dieses zum Wohle aller Bewohner/innen. 

Grund genug für den DRK-Ortsverein Satrup hier einmal DANKE SCHÖN zu sagen: Do übergaben der erste Vorsitzende Harald Krabbenhöft und Kassenwartin Annegret Nissen je Pflegekraft einen gut gefüllten Adventskalender.

Johannes Petersen
Pressewart

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news-203 Fri, 20 Nov 2020 13:11:42 +0100 Pflegeverbund verabschiedet Kirsten Schmidt Holländer in Ruhestand https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/pflegeverbund-verabschiedet-kirsten-schmidt-hollaender-in-ruhestand.html Zehn Jahre lang war Kirsten Schmidt Holländer das Gesicht des Schleswiger Pflegeverbunds – nun wird die Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg e.V. in den Ruhestand verabschiedet. Der Pflegeverbund ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem Schleswiger Raum, die sich für die Verbesserung der pflegerischen Versorgung einsetzen. Dem 2009 gegründeten Netzwerk gehören neben dem DRK-Kreisverband die Stiftung Diakoniewerk Kropp, der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und die Vamed Fachpflege an.

„Wir sind zwar alle Mitbewerber, haben aber dieselben Probleme“, erklärt Schmidt Holländer die Entstehung des Pflegeverbunds, die die Stadt Schleswig initiiert hatte. Zu den Aufgaben zählen die Netzwerkarbeit, Teilnahme an Gesundheitstagen, Organisation von Vorträgen oder die verbesserte Überleitung vom Krankenhaus in die ambulante sowie stationäre Pflege. Zudem werden gemeinsame Fortbildungen für das Fachpersonal angeboten, die fast immer ausgebucht seien, sagt sie.

Ein wichtiger Arbeitsbereich war das kostenfreie Beratungstelefon für Pflegebedürftige und deren Angehörige, das Kirsten Schmidt Holländer im März 2010 im Auftrag des Pflegeverbunds einrichtete. Damals habe der DRK-Kreisverband zentral im Stadtweg gelegen, sagt sie. „Ich habe dann ein Konzept geschrieben, unseren Partnern vorgestellt und durfte es umsetzen“, freut sie sich über das entgegengebrachte Vertrauen.

Als Beraterin habe sie Informationen an Hilfesuchende weitergegeben und diese ggf. an andere Bereiche – ambulante wie stationäre Einrichtungen – vermittelt, so DRK-Kreisgeschäftsführer Kai Schmidt. „Diese Arbeit hat mir Freude gemacht“, betont Kirsten Schmidt Holländer. Inzwischen wurde das Beratungstelefon an den Kreis Schleswig-Flensburg abgegeben, der die Aufgabe seit Juli 2020 in den neuen Pflegestützpunkt integriert hat.

„Sie sind das Sprachrohr des Schleswiger Pflegeverbunds gewesen und haben uns loyal vertreten“, sagt Kai Schmidt – so auch im Seniorenbeirat der Stadt, in dem sie Mitglied war. Zum Abschied bedankt er sich mit Blumen und Essensgutschein für ihre zehnjährige Tätigkeit und wünscht ihr alles Gute. Diesem Wunsch schließen sich Hortense Tegatz von Vamed sowie bpa-Vertreter Thorsten Gröbitz an.

Die Zusammenarbeit werde ihr immer in guter Erinnerung bleiben, so Kirsten Schmidt Holländer: „Es sei eine tolle Zeit mit großen Gestaltungsspielräumen gewesen. Durch das Miteinander haben wir Verständnis füreinander entwickelt und am gleichen Strang gezogen.“ Daher freut sie sich, dass es den Schleswiger Pflegeverbund auch in Zukunft geben wird: „Das ist eine tolle Sache, die aufrechterhalten werden sollte.“

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news-197 Tue, 06 Oct 2020 09:13:27 +0200 Ausbildung von Notfallsanitäter*innen https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/ausbildung-von-notfallsanitaeterinnen.html 17 angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter aus dem nördlichen Schleswig-Holstein haben in Schleswig ihre dreijährige Ausbildung begonnen. Dazu hat die DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein mit Hauptsitz in Lübeck eine Zweigstelle im Ausbildungszentrum des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg e.V. eröffnet. Dort wird der 1920 Stunden umfassende schulische Teil der Ausbildung stattfinden – der praktische Teil erfolgt auf dem Rettungswagen und im Krankenhaus.

„Wir stellen gern Räume für das Projekt zur Verfügung“, sagt Kreisgeschäftsführer Kai Schmidt. „Bisher mussten unsere Auszubildenden für den Blockunterricht über Wochen in Lübeck untergebracht werden. Das ist künftig nicht mehr notwendig“, freut er sich über die Zweigstelle in Schleswig. Er hofft, dass die Ausbildung zum Notfallsanitäter dadurch noch attraktiver wird.

Die DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein hat rund 90.000 Euro in Lehrmittel investiert. „Wir arbeiten schon lange mit dem DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg zusammen und freuen uns über den neuen Standort“, sagt Geschäftsführer Carsten Hahn. Er hebt die gute Zusammenarbeit im Norden hervor: So sind die 17 Auszubildenden in den Rettungsdiensten der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg sowie der Stadt Flensburg tätig. Die Betreuung der Klasse übernehmen die Pädagoginnen Anna Kroll und Saskia Kubacki, die über praktische Berufserfahrungen im Rettungsdienst verfügen.

„In den nächsten drei Jahren lernen Sie, Menschen in Notfällen richtig zu versorgen“, sagt Hahn bei der Begrüßung der Auszubildenden. Unter Zeitdruck das Richtige zu tun, sei eine anspruchsvolle Aufgabe, betont er: „Wenn Sie im Rettungswagen Ihren Dienst beginnen, wissen Sie nicht, was passiert und müssen das komplette Wissens-Spektrum parat haben – von der Geburt bis zur Reanimation.“

Im DRK-Ausbildungszentrum Schleswig sollen künftig drei Klassen parallel unterrichtet werden, erklärt Kai Schmidt. Zudem seien Weiter- und Fortbildungen für ehrenamtliche sowie hauptamtliche DRK-Mitarbeiter in den Bereichen Katastrophenschutz, Rettungsdienst, Kindertagesstätten, oder Pflege geplant, ergänzt der Kreisgeschäftsführer.

Der DRK-Rettungsdienst im Kreis Schleswig-Flensburg zählt gut 25.000 Einsätze im Jahr und beschäftigt 128 Mitarbeiter, darunter 67 Notfallsanitäter. 17 Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter befinden sich in der Ausbildung. Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren findet unter Regie der DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein statt, an der derzeit 74 künftige Notallsanitäter und Notfallsanitäterinnen aus acht Landkreisen und Städten ausgebildet werden.

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news-196 Fri, 02 Oct 2020 10:22:18 +0200 Herzlich willkommen! https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/herzlich-willkommen.html Diese Woche haben Lisa Roski, Jonas Ringeloth, Kira Zschüttig, Lasse Succow, Anna Krause und Tim Andre Lühr ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter/zur Notfallsanitäterin bei unserem DRK-Rettungsdienst begonnen. Gemeinsam mit Lars Christophersen (rechts im Bild), Bereichsleiter im Rettungsdienst, freuen wir uns über die Verstärkung und wünschen unseren Azubis viel Spaß und Erfolg in ihrer dreijährigen Ausbildung!

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news-193 Wed, 09 Sep 2020 00:00:00 +0200 DRK-Wasserwacht Satrup https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/drk-wasserwacht-satrup.html  Kopfüber springt Nina Borgwardt ins Wasser und taucht quer durch das Becken des Satruper Freibads – voll bekleidet. Mit dieser Übung trainiert die ehrenamtliche Rettungsschwimmerin für den Ernstfall. „Wenn jemand zu ertrinken droht, musst du ins Becken springen, egal, wie du angezogen bist“, erklärt Björn Fendrich, Leiter der DRK-Wasserwacht Satrup, die am 5. Juli 2019 zur Unterstützung der Badeaufsicht gegründet wurde.

Dies erhöhe die Sicherheit der Badegäste, sagt der hauptamtliche Schwimmmeister Tim-Ole Petersen: „Zudem können wir durch das zusätzliche Aufsichtspersonal Schwimmkurse anbieten.“ Das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Silber muss abgelegt werden, um eigenständig Wache laufen zu dürfen. Voraussetzungen dafür sind ein Alter von 14 Jahren sowie das Deutsche Schwimmabzeichen Gold.

Die Wasserwacht gehört zum DRK-Ortsverein Satrup und trainiert im Sommer im Freibad sowie im Winter im Flensburger Campusbad. „Zunächst haben wir begonnen, Erwachsene im Rettungsschwimmen auszubilden“, sagt Petersen. Da immer mehr Jugendliche Interesse gehabt hätten, „haben wir dann eine Jugendabteilung gegründet“. Ein Teil des Trainings bestehe auf Rettungsübungen, ein anderer Teil diene der Verbesserung von Schwimmtechnik und Kondition, erklärt er. „Gerade bei Kindern greifen beide Teile ineinander“, ergänzt er.

Die jungen Schwimmer werden von ihren Ausbilderinnen Nina Borgwardt und Denise Canwell je nach Leistungsniveau in Gruppen eingeteilt. Im Wasser und vom Beckenrand aus begleiten sie die Nachwuchsschwimmer und feuern sie an. Dies gilt nicht nur für die Rettungsschwimmer von morgen, sondern auch für die Teilnehmer der Schwimmkurse, die die DRK-Wasserwacht anbietet. „Wir bilden die Schwimmabzeichen Bronze bis Gold aus“, sagt Björn Fendrich.

Der erste Schritt zum Rettungsschwimmer ist der „Juniorretter“ für Kinder ab zehn Jahren: Sie müssen dafür unterschiedliche Schwimmstyle, Gefahren im und am Wasser, die Selbst- und einfache Fremdrettung, den Umgang mit Krämpfen sowie elementare Erste Hilfe beherrschen. Voraussetzung ist das Deutsche Schwimmabzeichen Gold.

Die nächste Stufe ist das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen Bronze, das mit zwölf Jahren abgelegt werden kann. „Damit können Jugendliche schon als Wachhelfer mitlaufen“, sagt Fendrich. „Sie sind sozusagen eine Alarmglocke“, meint er, denn selbst ins Wasser springen und retten dürfen sie nicht.

Einer der Nachwuchsschwimmer ist Dominik. Der 14-Jährige ist vor kurzem in der Jugendabteilung angefangen: „Ein Kumpel hat mir vom Rettungsschwimmen erzählt.“ Er hat große Pläne: „Ich möchte mein Rettungsschwimmabzeichen Bronze machen.“ Das Schwimmen mache ihm viel Spaß, sagt er – ehe es für ihn heißt: ab auf die Bahn zum Brust- und Rückenschwimmen.

Derzeit zählt die DRK-Wasserwacht 19 erwachsene sowie 18 Nachwuchsschwimmer. „Unser jüngstes Mitglied ist sieben Jahre alt“, so Fendrich. Die älteste Schwimmerin beteiligt sich mit 68 Jahren noch beim Aquajogging, das die DRK-Wasserwacht ebenfalls anbietet.

Die DRK-Wasserwacht Satrup freut sich über neue Mitglieder: Die Erwachsenen trainieren im Sommer am Montag und Mittwoch von 19 bis 20 Uhr im Freibad und im Winterhalbjahr montags von 20 bis 21 Uhr im Flensburger Campusbad. Die Trainingszeiten der Jugend sind Montag und Mittwoch von 18 bis 19 Uhr im Freibad Satrup.

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news-188 Thu, 20 Aug 2020 11:45:16 +0200 Wir bieten Bundesfreiwilligendienst an! https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/wir-bieten-bundesfreiwilligendienst-an.html Der DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e. V. bietet ab sofort die Möglichkeit, sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendiensts in der stationären Pflege in unseren Pflegezentren sozial zu engagieren.

 

Zu den Aufgaben gehören:

  • Motivation von Bewohnerinnen und Bewohner zur Teilnahme an Aktivitäten;
  • alltägliche Beschäftigung der Bewohnerinnen und Bewohner;
  • Mithilfe und Unterstützung bei Veranstaltungen;
  • Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner zu Arztbesuchen, Therapien und Freizeitaktivitäten sowie
  • Übernahme hauswirtschaftlicher Tätigkeiten;
  • Teilnahme an Fortbildungen.
Du bist zuverlässig, arbeitest sorgfältig und begegnest anderen Menschen mit Respekt, Feingefühl und Empathie? Dann würden wir uns freuen, wenn Du Dich bei Frau Carstens meldest: Telefon 04621/81940 oder per E-Mail.
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news-185 Mon, 03 Aug 2020 00:00:00 +0200 Wir begrüßen unseren neuen Azubi! https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/wir-begruessen-unseren-neuen-azubi.html Justin Haarig hat am 1. August seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im DRK-Verwaltungszentrum in Schleswig begonnen. Der DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg freut sich über den neuen Kollegen und wünscht viel Spaß und Erfolg in den kommenden Ausbildungsjahren!

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news-186 Fri, 31 Jul 2020 10:52:00 +0200 Notfallsanitäterinnen ausgebildet https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/notfallsanitaeterinnen-ausgebildet.html Im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Schleswig-Flensburg wurden erfolgreich zwei Notfallsanitäterinnen ausgebildet. Zur Übergabe ihrer Urkunden reiste eine Delegation um den Bereichsleiter Rettungsdienst Herrn Christophersen nach Lübeck. Die beiden Auszubildenden Frau Clausen und Frau Pracht unterzeichneten sogleich ihre Arbeitsverträge, um künftig weiterhin für den DRK-Rettungsdienst Schleswig-Flensburg tätig zu sein. news-182 Wed, 01 Jul 2020 08:47:00 +0200 Heldinnen in der Corona-Zeit https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/heldinnen-in-der-corona-zeit.html Kuscheltiere sind in einer Kita nichts Ungewöhnliches. Aber der kleine Löwe, das Zebra, der Affe, der Panda und die Maus, die ihren Weg in die DRK-Ktia in Großenwiehe an der Schule gefunden haben, sind nicht für die Mädchen und Jungen gedacht – sondern für ihr Erzieher-Team. Als Dankeschön für den Einsatz in der Pandemie wurde ihnen ein „Mutmacherpaket für Heldinnen und Helden" zugeschickt.

„100 Days für Heroes" hieß die Aktion, die Hersteller von Spielwaren und Werbeartikeln initiiert haben, um Menschen, deren Arbeit in der Corona-Krise besonders wichtig für alle ist, glücklich zu machen. Die Mutter eines Kindes hatte das Kita-Team nominiert und dessen unermüdlichen Einsatz für die Mädchen und Jungen gelobt. Die wochenlange Notbetreuung von Kindern zwischen einem und sechs Jahren „ist eine Herausforderung gewesen", meint Leiterin Maike Christiansen und dankt den Eltern für ihr Verständnis.

Umso größer war die Freude über das Mutmacherpaket als Zeichen des Respekts und der Anerkennung für die geleistete Arbeit. Die fünf süßen Kuscheltiere tragen nicht nur T-Shirts mit Dankesbotschaften und Herzen – sondern teilweise auch eine Mund-Nasen-Abdeckung.

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news-177 Fri, 05 Jun 2020 09:46:00 +0200 Neue DRK-Kita in Glücksburg https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/neue-drk-kita-in-gluecksburg.html Eröffnung am 1. August / Anmeldungen sind möglich Während im Außenbereich noch gebaut wird, sind die Innenräume der neuen Kindertagesstätte in Glücksburg fast fertig: Der gelbe Fußboden ist verlegt, die Wände sind verputzt, die Wickeltische eingebaut. „Wir liegen gut im Zeitplan – jetzt fehlen nur noch die Möbel“, sagt Leiterin Taissja Jochims. Die 32-jährige Erzieherin freut sich darauf, am 1. August 2020 die ersten Kinder zu empfangen und nimmt gern Anmeldungen entgegen.

In der Kita, die der DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. betreibt, können 40 Kinder vom Baby- bis zum Vorschulalter betreut werden. Dafür befinden sich im Erdgeschoss drei Gruppenräume mit dazugehörigen Wasch- und Wickelräumen sowie ein Schlafraum. Die Öffnungszeiten von 7 Uhr bis 16 Uhr können noch an den tatsächlichen Bedarf der Eltern angepasst werden.

Das sechsköpfige Kita-Team arbeitet nach dem DRK-Konzept der Offenen Kindertagesstätte: „Die Kinder erforschen selbstbestimmt ihre Umwelt und wir begleiten sie dabei“, erklärt Jochims. Dafür hat jeder Gruppenraum Funktionsbereiche, in denen die Kinder ihre Vorlieben und Interessen ausleben können: kreatives Arbeiten im Atelier, Rollenspiele in der Küchen- und Puppenecke, sich vor den Spiegeln verkleiden. Einen Ausgleich bieten der Bewegungsraum und Innenschaukeln.

In der offenen Küche werden Frühstück und Mittagessen täglich frisch zubereitet. „Dabei können die Kinder abwechselnd mithelfen“, so Taissja Jochims. Die Erzieherin ist Fachkraft für Frühpädagogik und hat bereits Leitungserfahrung gesammelt. „Ich mag es, dass mein Beruf sehr vielfältig ist und engagiere mich gern zum Wohle der Kinder“, sagt sie. Beim DRK sei sie Teil eines Teams erfahrener Kita-Leiterinnen, das gut zusammenarbeite, freut sie sich. Davon habe sie während der Bauphase profitiert.

Bis zur Eröffnung am 1. August möchte Taissja Jochims ihr Team einarbeiten „und gemeinsam Ideen für den Alltag sammeln“. Neben der Leitungsfunktion wird sie sich auch in die Gruppenarbeit aktiv einbringen, um einen möglichst engen Kontakt zu Kindern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu haben.

Fragen und Anmeldungen nimmt Taissja Jochims unter Telefon 0151/53089237 oder per E-Mail an kita-gluecksburg@drk-sl-fl.de entgegen. Hier kommen Sie zur Homepage der DRK-Kindertagesstätten im Kreis Schleswig-Flesburg.

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news-164 Thu, 27 Feb 2020 00:00:00 +0100 Mit Hilfe zum Traumberuf https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/mit-hilfe-zum-traumberuf.html Jacqueline Schulz aus Schleswig ist seit frühester Kindheit schwerhörig. Nun hat sie beim DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg erfolgreich die Fortbildung zur Pflegehelferin absolviert. Jacqueline Schulz aus Schleswig möchte Pflegefachfrau werden – den ersten Schritt zu ihrem Traumberuf hat sie mit der erfolgreichen Fortbildung zur Pflegehelferin gemeistert. Dabei war der zweimonatige Kurs beim DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V.  eine große Herausforderung, denn die junge Frau ist seit jüngster Kindheit schwerhörig. Doch mithilfe eines Cochlea-Implantats und Lippenlesens kann sie sich gut mit anderen Menschen verständigen.

Dass ihr die Arbeit in der Pflege Spaß mache, habe sie bei einem Praktikum im Krankenhaus gemerkt, erzählt die 37-Jährige: „Der Umgang mit den Patienten war sehr schön.“ Zwar sei die Kommunikation mitunter schwierig gewesen, da so mancher schnell vergessen habe, dass sie schwerhörig sei, „aber ich bin geduldig und erkläre es dann nochmal“, sagt sie und lacht.

Nach dem Praktikum habe sie von der Möglichkeit erfahren, sich beim DRK zur Pflegehelferin fortbilden zu lassen und nahm Kontakt zu Kursleiterin Nadin Mikeska auf. Sie habe zuvor noch nie einen Kursteilnehmer mit Hörschädigung unterrichtet, sei sich aber mit ihrer Kollegin Kirsten Schmidt Holländer schnell einig gewesen, sich auf das Abenteuer einzulassen, so Nadin Mikeska.

Bei der intensiven Fortbildung erhielt Jacqueline Schulz von allen Seiten Hilfe. Damit sie von den Lippen lesen konnte, habe sich beim Sprechen jeder zu ihr umgedreht. Falls dies nicht möglich war, „haben meine Kollegen mir das Gesagte aufgeschrieben“, erzählt sie. Dozentin Nadin Mikeska bemühte sich, langsam zu sprechen und hat einige Gebärden gelernt: „Schwierig war es, lateinische Begriffe wie Diabetes mellitus zu erklären.“ Doch ihre deutliche Mimik und Gestik hätten sehr geholfen, meint Jacqueline Schulz, die zudem mit einem Dolmetscher für Gebärdensprache zwei Stunden die Woche Stoff nacharbeiten konnte.

„Es gab viel zu lernen – aber wir haben auch viel Spaß gehabt“, zieht die frischgebackene Pflegehelferin ein positives Fazit. Zwischendurch habe sie angesichts der zwei Tests sowie der Abschlussprüfung gedacht, sie schaffe es nicht, erinnert sie sich. Aber sie hat es geschafft und hält nun stolz ihr Zertifikat in Händen. Nun hofft Jacqueline Schulz, noch in diesem Jahr eine Ausbildung zur Pflegefachfrau für Gehörlose beginnen zu können.

Nadin Mikeska drückt ihr die Daumen, dass es klappt. Die Fortbildung mit einer schwerhörigen Teilnehmerin sei eine intensive Erfahrung gewesen, so die Dozentin – und werde voraussichtlich eine Ausnahme bleiben, denn eine Wiederholung sei derzeit nicht geplant. Jacqueline Schulz „ist ein liebenswerter, sehr leistungsbereiter Mensch, immer gut gelaunt und es hat auch menschlich einfach gepasst“, sagt Nadin Mikeska.

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news-161 Tue, 11 Feb 2020 11:00:00 +0100 Tag des internationalen Notrufs 112 https://www.drk-sl-fl.de/nicht-verwendete-elemente/presse-service/meldung/tag-des-internationalen-notrufs-112.html  

Am 11.2. ist der Europäische Tag des Notrufs 112. Wie wichtig diese potenziell lebensrettende und europaweit kostenlose Notrufnummer ist, lernen bei uns schon die Kleinsten im altersgerechten Erste-Hilfe-Kurs. DRK-Ausbilderin Angelika Polzien aus Idstedt hilft den Vorschulkindern dabei, sich die Notrufnummer gut einzuprägen: „Ihr habt einen Mund, eine Nase und zwei Augen – 112."

Die Kinder erfahren, dass am anderen Ende der Leitung die Leitstelle abnimmt, die Tag und Nacht besetzt ist und wichtige Angaben wie Adresse oder Unfallhergang von ihnen benötigen. Eines sei dabei ganz wichtig, betont die Ausbilderin: „Man ruft nicht aus Spaß die 112 an."

Die Kinder lernen, dass Trösten zur Ersten Hilfe dazu gehört und dass Verletzte sich hinsetzen und mithilfe der silber-goldenen Rettungsdecke warmgehalten werden sollten. Anschließend schlüpfen sie in die Rollen von Verletzten oder Ersthelfern und verbinden sich gegenseitig Köpfe, Hände und Ellenbogen.

Neben Verbandsmaterial und Theaterblut hat die DRK-Ausbilderin ein Ei dabei. Damit demonstriert sie, wie wichtig das Tragen eines Helms beim Rad- oder Rollerfahren ist, denn ohne Schutz geht das Ei kaputt, wenn man es fallen lässt. „Das Gelbe wäre euer Blut“, erklärt sie.

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